Testmöglichkeiten bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Für den gesamten Heilungsprozess ist es sehr wichtig, dass man sich Klarheit verschafft ob eine bestimmte Nahrungsmittelunverträglichkeit vorliegt. Denn wenn ein unverträgliches Nahrungsmittel weiterhin gegessen wird, dann belastet das den Darm sehr stark und die Unverträglichkeiten verstärken sich weiter.

Um Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu testen, wird häufig ein IgG-Test durchgeführt. Mit diesem Test sollen angeblich bis zu 300 Lebensmittel gleichzeitig getestet werden. Dieser Test wird von vielen Allergologenverbänden stark kritisiert, da der Körper beim Kontakt mit Fremdeiweißen immer IgG-Antikörper bildet (also unabhängig, ob man gesund ist oder eine Unverträglichkeit hat). Darüber hinaus schaut dieser Test lediglich auf die Reaktion des Immunsystems auf ein Nahrungsmittel. Was jedoch weitaus häufiger vorkommt, ist ein Enzymmangel im Körper wie dies bei Laktose-, Fruktose- und Histaminunverträglichkeit der Fall ist. Deshalb sollte von diesem Testverfahren unbedingt Abstand genommen werden.

Welche Tests dagegen sehr sinnvoll sind, erfahren Sie hier hier.