Ernährung

Die Ernährung nimmt bei einer Reizdarm-Erkrankung sowie Nahrungsmittelunverträglichkeiten natürlich einen besonderen Stellenwert ein. Aber leider ist dieses Thema recht komplex. Ständig gibt es neue Ernährungstrends von Paleo-Ernährung über Superfood, Slow-Food bis hin zu den unterschiedlichsten Super-Diäten. Und kaum hat man sich mit einem Trend näher beschäftigt, wartet auch schon der nächste Ernährungshype, den man auf keinen Fall verpassen sollte.

Da Nahrungsmittelunverträglichkeiten sehr verschieden sein können, ist es auch recht schwer, allgemeingültige Tipps zu geben. Was jedoch ein angeschlagenes Verdauungssystem überhaupt nicht mag, sind viel zu große Portionen sowie zu viele verschiedene Nahrungsmittel in einer Mahlzeit zusammen, wie zum Beispiel bei einem 5-Gänge-Menü. Portionsgrößen weit über das normale Maß hinaus sind schon für den gesunden Verdauungstrakt eine große Herausforderung. Eine geschwächte Verdauung wird damit aber vollkommen überfordert sein.

Die Therapie einer Reizdarm-Erkrankung kann maßgeblich unterstützt werden, wenn die folgenden Grundsätze bei der Ernährung und der Lebensführung beachtet werden

  • Gründliches Kauen (mindestens 30-mal)
  • Die Portionsgrößen sollten nicht zu groß sein
  • Nicht zu viel durcheinander essen (5-Gänge-Menüs vermeiden)
  • Die Lebensmittel müssen verträglich sein
  • Die Nahrung sollte leicht verdaubar sein

Es gibt einige Lebensmittel, die allgemein gut verträglich sind und ein sehr geringes Allergiepotenzial haben. Dazu zählen:

  • Reis
  • Kartoffeln
  • gekochtes oder gedünstetes Gemüse
  • Butter
  • Hirse
  • Buchweizen
  • glutenfreie Nudeln